Dienstag, 17. November 2015

Chinese Great Wall - Beijing, China





The Chinese Great Wall, 10.000 Li long Wall or just Great Wall. Around 700 b.C. Chinese people started building the Wall to protect the Chinese empire against the riding people. The Chinese Great Wall is 21.196,18 km long, with huge pieces build by the Ming-Dynasty. If you speak Chinese or hire a private driver travelling to the Great Wall is very easy. 

We decided to get there ourselves, just with a regular bus. Well what shall we say? We like adventures.

To get to the public busses going to the Great Wall you first have to find them. You take the Metro Line 2 to the Jishuitan station. It’s bus number 919 you have to watch out for. But don’t believe all the signs or all the volunteers trying to show you the way to bus number 919. They all try to fool you. You will wait in front of the busstop. And wait, wait and wait even longer. But the bus will never arrive. You will get angry, you are under time pressure, you want to spend the whole day at the Badaling Great Wall and at the end you will just hire a private driver who is - oh man you must be the luckiest person on earth - standing right next to the busstop. Well. We will tell you how to find the right 919 busstop which is very cheap and actually really easy to find.
So if you get out of the Metro station, just walk towards the big tower you will see. Don’t worry, there is just one. Keep the tower to your right and walk passed all the regular busstops into a big parkinglot. Congratulations, you have found the Badaling Great Wall bus number 919. The bus drive to Badaling takes around 1 ½ hours. And the same bus number will also take you back to Beijing.

Badaling, Badaling, Badaling. But what exactly is Badaling? Badaling belongs to the South of the Yanqing area from Beijing. It is a little village and around 1 ½ hours away from Beijing. As soon as you enter the Yanqing area you will see old pieces of the Great Wall. Very very old pieces, damaged pieces and really small pieces left.
When you arrive in Badaling you will see heaps of travelbusses and private drivers. Where most of the tourists come from? China of course. People from China are the most travelling tourists in their own country. And when we say the most, we really mean the most! When you get out of the bus, go immediately to the ticketcounters, otherwise you will have to wait for quite a while standing in the queue.


Attention: For all of those who don’t want to buy a ticket, which is actually just for the toboggan run and the cable which is getting you up and/or down, just walk passed the ticket counters, passed the little village which is in front of you, passed the bears and just keep right until you see the stairs going up on the right side. Just walk them up and you are already at the back exit of the Great Wall, for free without paying anything.
Moving on for those who want to buy a ticket for the toboggan run like us. In China everything seems to be improvised, not really stable. But don’t worry, if all the Chinese people are using it without any doubts, so we can too. As soon as you are on the top of the Great Wall you have to fight your way out of the mass taking pictures with their selfisticks ;) Just a few 100 meters further you will keep most people behind you and have the Great Wall just for yourself. You will be able to enjoy it, take as many pictures as you like and just get the feeling of walking the steps of the Great Wall.

If we enjoyed the Badaling Great Wall? We were speechless. We only walked 12km out of over 21.000km of the Great Wall but we felt like being back in history, back in another culture and another life.




Die Chinesische Mauer, 10.000 Li lange Mauer oder einfach auch Große Mauer. Im 7. Jahrhundert vor Christi wurde mit dem Mauerbau begonnen, um das chinesische Kaiserreich vor den Reitvölkern zu schützen. 21.196,18km lang ist die Chinesische Mauer, mit großen Teilen der Ming-Dynastie. Auch die Chinesische Mauer bei Badaling gehört zu einem der Abschnitte gebaut während der sehr bekannten Ming-Dynastie. Von Peking aus sehr einfach zu erreichen wenn man Chinesisch spricht oder sich einen Fahrer mieten kann.

Wir stürzten uns natürlich ins Abenteuer und reisten mit dem öffentlichen Bus zu diesem Abschnitt für nur ein paar Euro. Aber gleich dazu mehr.

Um zu den Bussen, die nach Badaling fahren, zu gelangen, sind wir mit der Metro bis zur Station Jishuitan Linie 2 gefahren. Gerade angekommen, versuchten wir den Bus 919 zu finden. Nicht nur wir suchten ihn, sondern auch eine kleine Gruppe bunt zusammen gewürfelter Touristen, die anstelle einer geführten Tour mit Fahrer (ca. 50-80€ p.P.) lieber auf eigene Faust und wesentlich günstiger mit den öffentlichen Bussen fahren wollten. Lasst euch nicht von den vielen Schildern auf dem Weg von der Metro zu der großen Busstation in die irre führen. Der Bus zum Badalingabschnitt fährt genau nicht da ab wohin euch die Schilder führen wollen. Natrülich befinden sich neben den Schildern auch einige "freiwillige" Helfer, die versuchen euch klar zu machen dass der Bus wirklich von dort abfährt, wohin euch diese tollen Schildchen führen. Diese tollen Helfer versuchen leider nur eure mangelnden Chinesisch-Sprachkenntnisse und eure Geduld und eure Zeitnot auszunutzen. Leider! So manch ein Tourist hatte es satt auf den Bus 919 zu warten und stieg dann doch in den überteuerten Minibus oder gar zu einem privaten Fahrer ein. Tja, so läuft es nun mal.
Wir zum beispiel waren gegen 9:30 Uhr dort und uns sagte man, dass die öffentlichen Bus nach Badaling nicht mehr fahren würden... Fallt bloß nicht auf diese Masche rein! Denn eigentlich ist der Weg zu den Bussen überhaupt nicht schwer, wenn man weiß wohin man denn genau gehen muss :). Also wenn, Ihr aus der Metro kommt müsst ihr ungefähr 500m östlich Richtung großem Torbogen (Turm) laufen. Links geht es dann zu den regulären Bussen und auch dorthin wohin euch die Schilder führen sollen, doch ihr lauft ganz einfach Richtung Turm. Dort sind zwei große Parkplätze von denen der richtige Bus 919 fährt. Soviel dazu wie ihr kostengünstig nach Badaling und auch wieder zurück kommt!


Badaling, Badaling, Badaling. Doch was ist Badaling genau? Badaling gehört zum Süden des Kreises Yanqing, Peking. Es ist etwa 1 ½ Stunden Busfahrt von Peking entfernt und schon eine kleine Attraktion für sich. Sobald wir uns dem Gebiet mit dem Bus näherten, entdeckten wir schon die ersten verbliebenen Mauerstücke der Chinesischen Mauer. Mal mehr, mal weniger, teilweise aber schon sehr zerstört.
Angekommen in Badaling reihen sich die Reisebusse und Privatwagen aneinander. Woher die meisten Besucher kommen? Aus China natürlich. Die Chinesen machen in China einfach den größten Teil des Tourismus aus. Und damit meinen wir wirklich den größten!!! Aus dem Bus ausgestiegen ging es direkt zu den Ticketschaltern, damit mit dem Klettern und Treppen auf- und absteigen begonnen werden kann.

Achtung: Für alle die, die sich keine Tickets kaufen möchten - ja denn diese sind eigentlich nur für die Rodelbahn und den Seilzug der einen hoch bzw. runter transportieren soll - der geht einfach komplett durch das kleine Touristendörfchen, vorbei an den Bären, vorbei an den ganzen Ständen, hält sich rechts und steigt einfach die Treppen hoch und startet seine Tour der Chinesischen Mauer einfach vom Endstück, spart sich das Geld für die Rodelbahn, muss dann aber auch wieder an der selben Stelle die Chinesische Mauer verlassen, eine andere Möglichkeit wieder runter zu kommen gibt es nicht.

Weiter geht es für diejenigen die wie wir mit der Rodelbahn hoch gefahren sind. Wundert euch nicht, in China ist einiges ein bisschen provisorisch aufgebaut, sieht auch nicht immer sehr sicher aus, aber wenn die Chinesen alles nutzen, warum nicht auch wir. Oben angekommen muss man sich zuerst ein wenig durch die Massen kämpfen und kann dann nach der Hälfte des Badaling Abschnitts die Chinesische Mauer vollstens und fast nur noch für sich selbst genießen. Fotos schießen, die noch höher werdenden Treppenstufen besteigen und am Endstück des Badaling Abschnitts auf das kleine gewaltige Stück chinesischer Geschichte zurückblicken, die man gerade eben hinter sich gebracht hat.


Wie uns die Chinesische Mauer gefallen hat? Wir waren einfach nur sprachlos. Zwar sind es nur kleine 12km der über 21.000km langen Mauer, doch versetzten diese 12km uns zurück in die Geschichte, zurück in eine ganz andere Kultur, eine ganz andere Geschichte.



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